Business Plan

There’s no Business… like Businessplan!!!

Jetzt mal “Butter bei die Fische”, wie man im Norden so schön sagt. Ein vergleichsweise kleines Ding, wie eine Urlaubsreise treten Sie nicht an ohne genaueste (!!!) Planung, wann – wie – wo und mit welchem Flieger, in welches Hotel, etc. Aber ein Unternehmen, Ihr eigenes Business, gründen Sie ohne einen detaillierten Plan, ohne Businessplan?????

Das wird schon laufen… Ich hab ja alles im Kopf, was ich tun muss… So groß ist mein Unternehmen doch gar nicht… Ich will eh kein Geld von der Bank…

SCHLUCK!!!!

Der Businessplan

Der Businessplan ist dabei noch die kleinste Instanz aller Pläne, die ein Unternehmen in seiner Firmengeschichte benötigt – aber die Wichtigste, zumindest vorerst. Allein das Schreiben eines solchen Plans macht laut einer Studie von Professor William B. Gardner (Clemson University, South California) die Aufnahme der Geschäftstätigkeit um 2,5 mal wahrscheinlicher.

Für wen schreibt man ihn eigentlich?

  • zuallererst für sich selbst
  • für Angestellte, Mitarbeiter, oder das Gründungsteam
  • für Geldgeber (Staat, Wirtschaftsförderung, KfW, BAB, Hausbank)

Was beinhaltet er? Im Wesentlichen 3 Teile:

  1. die Sache oder Idee an sich
  2. den Markt und den Wettbewerb
  3. die Finanzen

Und zwar in genau der Reihenfolge!

Ein Selbstgespräch

Allein dadurch, dass man sich hier so intensiv mit seinem Gewerk beschäftigt, wird man schon auf mögliche Lücken im System aufmerksam. Man läuft auch nicht Gefahr, wichtige Schritte zu übergehen, z.B. eine detaillierte Markt- und Wettbewerbsanalyse. Selbst für den, der keinen Gründungszuschuss oder Geld von der Bank will, bringt das Schreiben die nötige intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Geschäftsidee: so mancher Kreis schließt sich, welcher Schritt wann in welche Richtung, es schafft Transparenz für einen selber und man sieht an der betriebswirtschaftlichen Vorausschau, ob man unterwegs vielleicht verhungern wird. Und ganz wichtig, man hat damit einen messbaren Indikator, ob man überhaupt noch in der Spur ist, ob etwas verändert werden sollte – getreu dem Motto “Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, solltest Du absteigen”.

Betrachten Sie den Businessplan als laaaanges Gespräch mit sich selbst. Aber auch als Verbindlichkeit sich selbst gegenüber. Er zwingt Sie zu Recherchen, die Sie sonst vielleicht nicht machen würden, nicht wichtig fänden, vergessen würden.

Was kann ich aus Erfahrung dazu sagen? Ich ertappe die Leute immer dann, wenn ich frage:

Wer sind Ihre 3 größten Mitbewerber vor Ort, was genau bieten diese an und was kostet es dort? Klar, dass Sie nicht allein sind, wissen Sie, aber WER und WAS sind die anderen? Eine Armee zieht doch auch nicht in den Krieg, ohne zu wissen, was sie erwartet. Nachher kommen sie mit Pistolen, werden aber von Panzerfäusten erwartet

Und das Marktpotenzial? Wie viele mögliche Kunden gibt es in Ihrer Stadt? Sprich, wie viele Menschen nehmen Ihre Leistung oder Ihr Produkt sonst jährlich in Anspruch?

Soll ich weiterfragen oder fangen Sie jetzt freiwillig an zu schreiben???

Sie dürfen mich natürlich auch gern anrufen und wir machen das gemeinsam!

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.