Erfolg

Sechs einfache Schritte zu spürbar mehr Erfolg

Über Erfolg kann man bekanntlich streiten

…und sicher auch darüber, dass er für jeden etwas anderes bedeutet. Für den einen ist es schon ein Erfolg, wenn er morgens aus dem Bett kommt. Der andere ist ein Duracellhase und erst glücklich, wenn er im Chefsessel sitzt. Worüber man allerdings nicht streiten kann, ist, dass Erfolg nicht einfach so vom Himmel rieselt, sondern ein jeder was dafür tun muss. Und bloß, weil es bei vielen Menschen in unserem Umfeld so einfach aussieht, heißt es nicht, dass sie sich nicht anstrengen mussten. Vielleicht haben diese Leute einfach nur konzentriert verfolgt, was sie sich vorgenommen haben und sich davon nicht abbringen lassen. 

Erfolg ist laut Definition die „Tatsache, dass eine Anstrengung zu einem guten Ergebnis führt und Anerkennung findet“. Das bedeutet in erster Konsequenz, dass ich vor allem Ziele benötige. Ziele sollen SMART formuliert werden. Das ist ein sogenanntes Akronym und es steht für spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Derzeit geistert folgendes romantisch anmutende Zitat von John Lennon mal wieder verstärkt im Internet herum:

„Als ich fünf war, hat meine Mutter immer gesagt, dass es das Wichtigste im Leben sei, glücklich zu sein. Als ich später in die Schule kam, baten sie mich aufzuschreiben, was ich später einmal werden möchte. Ich schrieb auf: glücklich. Sie sagten mir, ich hätte die Frage nicht richtig verstanden, und ich antwortete ihnen, dass sie das Leben nicht richtig verstanden hätten“.

Smarte Ziele

Es klingt ja auch wirklich nett, ist aber weder spezifisch… noch messbar… noch terminiert… Und es suggeriert, dass man auf diese Weise stets perfekt durch’s Leben kommt. Was ist denn überhaupt glücklich? 5.000,- netto im Monat? Jeden Tag 400g Grillfleisch? Oder eher wie Harald Juhnke sagte: „Keine Termine und leicht einen sitzen“? Sinn der Sache ist, dass ich zu einem gewissen Termin prüfen kann, ob ich meine gesteckten Ziele erreicht habe. Und wenn nicht, sollte ich auch sofort ersehen können, an welcher Stellschraube ich drehen muss. Das funktioniert nur mit klaren Angaben. Zumal ich, wenn ich meine Ziele kenne, praktisch unaufhaltbar bin. „Glücklich“ sein ist zwar schön, aber etwas total Subjektives. Ich kann tief in mich hineinhorchen, aber ich werde mich je nach Stimmungslage immer wieder anders fühlen.

Durchhaltevermögen

Und ewig lockt das Einknicken! All die schönen Ziele bringen gar nichts, wenn ich mich unterwegs nach einer ersten überschwänglichen Euphorie ablenken lasse oder aber schlichtweg nicht durchhalte, keine Selbstdisziplin an den Tag lege. Ja, die Welt ist voller Reize und dann ist da noch Bequemlichkeit. Der Weg des geringsten Widerstandes. Komfortzone – ach die soll ich verlassen? Unbedingt, denn nur außerhalb ihrer kann man wachsen! Ja zugegeben, der Mensch ist so. Wir wollen automatisch am liebsten die Abkürzung nehmen und vor allem auf sicheren Pfaden bleiben. Schlechte Nachricht: so wird’s nichts mit Entwicklung.

Mehr Erfolg in 6 Schritten

  1. Schließe einen schriftlichen Vertrag mit Dir selbst ab, eine sogenannte Zielvereinbarung. Verträge brechen fühlt sich nämlich echt übel an. Deshalb wirst Du eher versuchen, es zu vermeiden.
  2. Wage Dich Stück für Stück heraus aus Deinem Hasenbau. Als ersten Schritt zum Beispiel kannst Du unangenehme Dinge immer zu Beginn des Tages erledigen. Quasi direkt mit einer Überwindung starten.
  3. Einfach mal tun! Du bist nicht Robinson, der auf Freitag wartet. Eines Tages, so heißt der Zug, der abgefahren ist, als man gerade einsteigen wollte. Und versuche auch nichts. Tun oder Lassen! Keine halbherzigen Sachen. Es beginnt alles mit einer einzigen Entscheidung. Hauptsache, Du drückst Dich aktiv aus!
  4. Handle oder Du wirst behandelt. Wer so rein gar nicht agiert, kann logischerweise nur reagieren. In dem Fall wirst Du immer nur hinterherlaufen. Also ergreife die Initiative.
  5. Denke in Lösungen statt in Problemen. Sag nicht immer, was alles nicht geht, sondern sag, was geht. Wer immer nur in Problemen denkt, lässt auch im Geiste seinen Problemen Raum. Aus Deinem Kopf kann nur das herauskommen, womit Du ihn fütterst. Das ist übrigens auch mit dem Wissensschatz & Intellekt so. Wenn Du minderwertige Qualität zuführst, kannst Du keine Quantensprünge erwarten 🙂
  6. Lege Eigenverantwortlichkeit und Selbstwirksamkeit an den Tag. Zieh einfach mal in Betracht, dass nicht an allem Übel das böse Leben oder andere Schuld sind. Das sind lediglich Strategien zur Selbstsabotage, mit denen Du Dich aus der Verantwortung ziehst.

By the way

Ich habe lange überlegt, ob ich diese Statements vorsichtig und nett oder einfach nur ehrlich und direkt verfasse. Ich sehe auch gerade vor meinem geistigen Auge einige Personen, die sagen würden: „So kannst Du das nicht bringen“. Nun ja, Streichelsprache und Blumen im Satz bringen zumindest in den Situationen nichts, wo sie nicht genug Dringlichkeit verdeutlichen.

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