guter Mitarbeiter

Ode an den guten Mitarbeiter

Der gute Mitarbeiter

Er versucht stets gut zu sein und will auch immer besser werden. Er stellt die Frage nach dem Gutsein immer wieder auf’s neue und beantwortet sie auch immer wieder auf’s neue. Er hat nie das Gefühl, „fertig“ zu sein. Er entschuldigt sich für schlechte Arbeit. Ein schlechter Mitarbeiter hingegen rechtfertigt sich für schlechte Arbeit.

Ein guter Mitarbeiter setzt excellente Maßstäbe und hat Vorbilder, denen er nacheifert. Er weiß, was er kann und entwickelt sich weiter. Er weiß, was von ihm erwartet wird.

Ein guter Mitarbeiter hat auch eine gute Einstellung zum Lernen. Er strengt sich an. Er übt und trainiert seine Kompetenzen stetig. Er hat eine gute Bildung und gute Umgangsformen. Er setzt Dinge in eigener Verantwortung um. Er hat sich einfach entschieden, gut zu sein!

Inspiriert hat mich hier Gunter Dueck mit seinem Buch „Aufbrechen“, in dem er beschreibt, warum wir eine Excellenzgesellschaft werden müssen, ein sagenhaftes Plädoyer für Bildung und Kompetenz.

Prof. Dr. Gunter Dueck ist Mathematiker und Ökonom. Er arbeitet bei IBM und wurde 2006 mit dem Wirtschaftsbuchpreis ausgezeichnet.

Ehrlich, ich hätte den Mann am liebsten umarmt für seine Worte! Die Einstellung zu Arbeit und Leistung hierzulande ist doch teilweise erschreckend – und im gleichen Atemzug meckern, dass uns „andere“ im Zuge der Globalisierung die Jobs wegnehmen! Jedoch nicht minder schwer wiegt das Problem, dass viele Unternehmen ihren Mitarbeitern auch gar keinen Grund geben, gut zu sein: fehlende Motivation, fehlende emotionale Bindung. Da beißt sich die Katze klar in den Schwanz.

Ein bisschen mehr Engagement von beiden Seiten, wieder mehr Lust auf Bildung und Weiterentwicklung, keine Scheu vor Verantwortung und vor allem Selbstverantwortung, aber auf der anderen Seite Firmen und Führungskräfte, die wissen, dass sie es auch in der Hand haben, was ihre Mitarbeiter leisten… Ach ja, die Vision einer Trainerin… 🙂

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