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Lähmende Gewohnheiten ändern in 4 Schritten

Wer kennt das nicht? Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach. Eigentlich wissen wir oftmals sogar ganz genau, womit wir uns im Wege stehen und trotzdem ändern wir nichts. Warum eigentlich nicht? Na weil es anstrengend ist! Ja wirklich. 

Die Macht unserer Gewohnheiten

Unser Gehirn möchte sich eigentlich gar nicht anstrengen, es verweilt am liebsten in einem Energiesparmodus. Es macht zwar nur 2% unserer Körpermasse aus, verbraucht aber 20% unserer Energie. Dass es sich nicht anstrengen möchte, ist also auch Selbstschutz, denn die volle Aufmerksamkeit wird für die wirklich anspruchsvollen Momente in unserem Leben aufgespart. Gewohnheiten sind also schon mal deshalb super, weil wir mit ihnen nicht mehr bewusst darüber nachdenken müssen, was wir gerade tun.

Ok, soweit klar. Wir möchten eigentlich so vieles anders machen, aber wir sind Opfer unseres eigenen Automatismus. Unser Gehirn müsste für jegliche Verhaltensänderung einen Mehraufwand betreiben. Heißt das, wir müssen so bleiben, wie wir sind? Haben wir grad die perfekte Ausrede gefunden für alles, was schiefgeht in unserem Leben? 🙂

Nein! Der Trick liegt darin, Gewohnheiten nicht auszumerzen, sondern sie zu verändern. Dazu ist es wichtig, zunächst einmal den Auslöser für unsere Handlungen zu analysieren. Ich will es an einem bekannten, simplen Beispiel erklären. Da ist z. B. der Raucher, der jetzt plötzlich nichts mehr in den Händen hat und nun als Ersatz zu Lutschern greift und sich wundert, dass er dick wird. Er wäre gerne wieder dünner und er weiß auch, dass er theoretisch die Lutscher weglassen müsste. Das kann er aber nicht so einfach!

Der Auslöser ist: er muss etwas in den Händen halten. Austauschen der schlechten Gewohnheit = Austauschen von Lutscher gegen Paprikasticks oder Möhren. Wichtig ist, dass das Ergebnis das gleiche bleibt, denn dann vermissen wir hinterher nichts. Wir optimieren sozusagen unser Handeln.

Die gute Nachricht: eine neue Routine braucht im Schnitt 66 Tage, bis sie sich etabliert hat. Und klar, bilden wir wieder eine Routine, denn wir wollen ja nach wie vor unser Gehirn nicht belasten. Wir setzen uns Anker, irgend etwas, das uns an unsere neue Verhaltensweise erinnert. Und wir können wirklich innerhalb von 66 Tagen bessere Menschen werden 🙂

So, was ist also zu tun?

  1. Wir müssen uns selbst stetig reflektieren und analysieren, unsere Glaubenssätze hinterfragen.
  2. Im nächsten Schritt müssen wir unsere schädlichen Handlungsmuster entlarven.
  3. Direkt am Aulösereiz müssen wir die neue Routine anknüpfen.
  4. Wichtig: das Ergebnis muss das gleiche bleiben. Hier schließt sich der Kreis!

Und nun viel Spaß beim Kreieren Ihrer veränderten Gewohnheiten!!!

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