Unternehmer Business

Warum die Schule eine schlechte Vorbereitung auf den Verkäuferberuf ist

…und was Du selber tun kannst

Der typische Verkäufer ist ein Unternehmer im Unternehmen. Denn: Er hat sein eigenes Management (Zeit, sich selbst organisieren), sein eigenes Budget zu verwalten (weil er zumeist auf Provision arbeitet und jeder Nachlass ihn Geld kostet) und er macht sein eigenes Marketing (Selbstmarketing, er muss nicht nur sein Produkt, sondern sich selbst verkaufen). Wenn er nun also ein Unternehmer im Unternehmen ist, muss er auch denken wie einer!

Was zeichnet den Unternehmer aus?

Er geht auch mal Risiken ein und hat einen Hang zum Erfolg. Er hat ein hohes Maß an Verantwortung und Selbstverantwortlichkeit. Er ist Visionär, er denkt groß.

Ein Unternehmer macht auch mal Fehler, er nutzt diese und lernt aus ihnen. 

Die Schule jedoch lehrt, dass Fehler etwas Schlechtes sind. Wer Fehler macht, ist dumm, tönt es schon unter kleinen Kindern. Kein Wunder, beginnt diese Erziehung bereits vor den Noten, während noch Smileys vergeben werden. Da zeichnen traurige Gesichter Fehler aus. Der Weg zum Erfolg führt jedoch selten geradeaus und steil bergauf.

Mache Fehler und lerne, Sie Dir zu verzeihen!

Ein Unternehmer ist Visionär und denkt groß.

„Lerne ordentlich, dann kriegst Du gute Noten und einen guten Job“. Nur dass >guter Job< zu Schulzeiten zumeist ein Synonym für herkömmlicher Job ist. Weder auf Berufsmessen, noch von der Agentur für Arbeit, wird den Schülern freiwillig der Entrepreneur vorgestellt. Hier wird man knallhart in die Normaloschiene gedrängt. Nie hat ein Lehrer gefragt: „Wenn alles möglich wäre und es keine Grenzen gäbe, was würdest Du dann tun?“

Werde kein Tagträumer, aber lerne groß zu denken!

Ein Unternehmer braucht vielfältige Kompetenzen.

In der Schule lernt man die üblichen Pflichtfächer: Deutsch, Mathe, Bio, Chemie, Fremdsprache… Aber insgesamt lernt man zu wenig darüber, warum Menschen sind, wie sie sind, wie sie „funktionieren“ und wie man auf sie eingeht. Verkauf ist ganz viel Psychologie und Kommunikation! Beste Beispiele: Eckenrechnen oder Völkerball. Zwei Schüler wählen ihre Mannschaften. Sie picken sich erstmal ihre Freunde raus und dann die, die gut in Mathe oder Sport sind. Aber hat ihnen jemals ein Lehrer gezeigt, wie sie den Rest zu guten Leistungen führen können oder wie man um die besten Mitspieler verhandelt?

Erlerne Soft Skills. Lese Bücher, besuche Seminare, suche Dir Vorbilder, absolviere eine professionelle Verkäuferausbildung.

Ein Unternehmer braucht Leidenschaft.

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, so heißt es schon bei den Hausaufgaben. Ähm, warum soll Arbeit eigentlich kein Vergnügen sein…? Hätte man die Kinder nicht spielerisch ans Lernen und an Pflichten heranführen können? Weiterentwicklung ist doch etwas Tolles!

Liebe, was Du tust und finde Strategien, die Dich dabei immer wieder aufs Neue ermuntern!

Ein Unternehmer braucht Gespür für Chancen. 

Kinder lernen, ihre Sicherheit in guten Noten zu finden, siehe oben, aber nicht in sich selbst. Alles andere wäre ja wieder mit Risiken verbunden. In der Schule bewegt man sich immer nur im vorgegebenen Rahmen.

Wage auch mal etwas, Wachstum findet außerhalb der Komfortzone statt und birgt Risiken!

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