Webinare ohne rechtliche Fallstricke

Datenschutz in Webinaren

In Zeiten von Corona bieten wir Trainer vermehrt unsere Seminare online als sogenannte Webinare an. Das ist auch gut so, denn Stillstand und Wissen passen nicht zusammen.

Trotzdem müssen wir hier besondere Vorsicht walten lassen, denn wir nehmen Geld für Webinare und werden damit als Dienstleister in vielen Fällen direkt zur verantwortlichen Stelle. Wir sind hiermit nicht mehr nur für uns selbst verantwortlich, sondern auch für unsere Kunden – die uns vertrauen.

Die DSGVO als unser Leitwerk

Ziel der DSGVO ist es, personenbezogene Daten zu schützen.

Personenbezogene Daten stehen in Artikel 4 der DSGVO und sind alle Daten, anhand derer eine Person identifiziert werden kann.

Name, E-Mail, IP-Adresse. Das sind die Mindestdaten, die wir haben, wenn jemand eines unserer Webinare bucht. Selbst ohne Klarnamen und ohne Angabe einer Mailanschrift, haben wir immer noch Zugriff auf die IP-Adresse der Teilnehmer. Sprich, wir sammeln definitiv personenbezogene Daten.

Und hier kommt die Webinar-Software ins Spiel. Wir verpflichten uns nämlich, dass jegliche Weitergabe und Verarbeitung der personenbezogenen Daten unserer Teilnehmer durch Dritte ebenso den Anforderungen der DSGVO entspricht. Und wir müssen unsere Teilnehmer (im Gesetz „Betroffene“ genannt) darüber informieren, wer ihre Daten noch bekommt und was damit gemacht wird.

Nach Artikel 28 der DSGVO ist eine sogenannte Auftragsdatenverarbeitung nötig, sprich ein gesonderter Vertrag, den wir mit dem Software-Anbieter abschließen. Den Vertrag bieten auch alle an. Soweit, so gut. Aber wir wissen eben nicht bei allen, was sie mit den Daten machen, denn es gibt Länder, da ist das vollumfängliche Preisgeben dessen gar nicht vorgesehen. So wurde Zoom schon dabei erwischt, wie sie Daten an Facebook weitergegeben haben, GoToMeeting hat Google-Server bedient und selbst Jitsi, dass eigentlich als sicher gilt, soll über die IOS App Daten an US-Trackingdienste weitergegeben haben.

Und jetzt werfen wir mal einen Blick auf Amerika, denn Zoom, Microsoft Teams & Co. sind stark im Kommen und da werden gewerblich ziemlich wahllos Webinare von deutschen Trainern darüber angeboten.

US Cloud Act vs. DSGVO

Bereits im Jahr 2014 wurde die Datenwelt einmal kurz still, als die US-amerikanischen Justizbehörden auftrumpften mit dem Satz: „All your data belongs to us.“ Und in 2018 ist kurz vor unserer DSGVO der US Cloud Act in Kraft getreten. Seither dürfen US-Behörden alle Daten von US-Unternehmen mit Standort weltweit die Herausgabe von Daten verlangen. Ein weiteres Problem ist, dass diese Unternehmen die betroffenen Personen darüber nicht informieren müssen.

Nach Artikel 48 der DSGVO ist die Übermittlung personenbezogener Daten immer dann gestattet, wenn er durch beispielsweise ein Rechtshilfeabkommen zwischen dem anfragenden Drittland und der EU gedeckt ist. Der direkte Zugriff US-amerikanischer Behörden stellt allerdings einen Verstoß gegen den Wortlaut der DSGVO dar. Um das mal in Zahlen auszudrücken, wenn ein EU-Unternehmer personenbezogene Daten an die US-Behörden übermittelt, kann er mit bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden. Angenommen, Du generierst 80.000€ im Jahr, kostet Dich solch ein Verstoß also 3.200€. Das ist etwa 3mal so viel wie eine deutsche Premiumsoftware vs. Zoom & Co.

Wie ernst es den USA mit unseren Daten ist, sehen wir am Scheitern des Vorhabens von T-Systems, die zur Telekom gehören. T-Systems hatte angeboten, für Microsoft via der Anwendung Office 365 eine Datentreuhand zu übernehmen. Sämtliche Daten, die wir in Deutschland so gerne geschützt wissen, wären für uns ausschließlich in Deutschland gespeichert worden. Es wurde vereitelt und heute ist auch Microsoft 365 offiziell nicht mehr für einen DSGVO-konformen Einsatz geeignet und deutsche Behörden mussten zurück auf Windows 7 oder 10 wechseln.

Ich will gleich mal ehrlich sein. Ja, Deutschland hinkt hinterher mit spannender Software im Online-Meeting und seminartauglichen Bereich. Die eierlegende Wollmilchsau haben wir noch nicht geschafft und wenn unsere Systeme mal nah dran sind, dann sind sie auch richtig teuer und ich fürchte, Geld ist bei vielen einer der größten Anreize, einfach zu hoffen, dass mit Zoom und Konsorten alles gut geht. Zumal das Monetäre jetzt in der Krise erst recht nicht vom Tisch zu wischen ist. Genauso unethisch kommt es daher, wenn große deutsche Anbieter plötzlich nur noch das Pro-Paket und auch nur noch mit der jährlichen Zahlung anbieten und sich so die derzeitige Zwangslage zunutze machen.  

Apropos Preis. Ich möchte Euch hier auch gern darauf sensibilisieren, dass man ruhig stutzig werden sollte, wenn ein Programm sehr günstig oder umsonst ist. Die Währung sind hier nämlich oft die Daten selbst. Umsonst ist nichts, seid Euch dessen bitte gewiss.

Der Privacy Shield

Nun haben wir mehrere Möglichkeiten. Eine ist, uns drauf verlassen, wenn US-Unternehmen uns die Mär vom Privacy Shield und der Anerkennung unserer Datenschutzrichtlinien erzählen… Ähm Moment mal, das hat ja bei Zoom schon nicht geklappt. Warum ist es überhaupt eine Mär? Weil zum einen das Gesetz, der US Cloud Act, sowieso über dem Privacy Shield steht und weil zum anderen im Falle der Weitergabe der Daten wir es ja bekanntlich nicht mal merken, denn wir müssen nicht informiert werden. Und wenn es doch mal auffliegt, was wollen wir denn tun? Wen wollen wir für was anzeigen und welches Gericht wird es verfolgen? Welche rechtlichen Mittel haben wir denn in den USA? Richtig, wir Trainer sind dann die, die mit dem angekratzten Ruf plus Geldstrafe in Deutschland sitzen und die großen US-Unternehmen machen weiter ihre Milliarden mit genug anderen Nutzern – und deren Daten.

Da wir gerade über den Privacy Shield geredet haben, es auch hier zwingend notwendig, etwas zu beachten. Es existieren unterschiedliche Zertifikate: HR und Non-HR. Nur die HR-Zertifikate sind für das Übermitteln von Beschäftigten-Daten gestattet. GoToMeeting hat beispielsweise nur ein Non-HR-Zertifikat zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels. Ich habe sie jetzt nicht alle durchsucht, weil ich mich ja bereits für meine Auswahl entschieden habe. Ich möchte Euch jedoch raten, auch hier sorgsam zu prüfen.

Webinar Software

Ok, was gibt es alternativ an Software? Mit jeder jetzt folgenden Stufe wird unser Risiko geringer.

Auf Nummer sicher gehen und schauen, dass die Daten, die wir erzeugen in einem Webinar, nur auf europäischen Servern lagern – so umgesetzt z.B. bei Cisco Webex, zusätzlich zum EU-US Privacy Shield (HR und Non-HR), Datenschutzanerkennung, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und bei den deutschen Partnern auch erreichbare deutsche Datenschutzbeauftragte. Cisco glänzt dafür ferner mit einem großartigen Support und guten Preisen, ab 12,85€ pro Monat, wenn man die jährliche Abrechnung wählt. Aber ich betone: es bleibt ein Amerikaner! Bleibt also auch Ihr wachsam da draußen.

Auch toll ist, wenn wir die Möglichkeit haben, unsere Daten komplett selbst zu hosten. Dann können wir die Amerikaner nochmal beruhigter benutzen, denn wir haben die Daten statt unserer Freunde aus Übersee. Das ging beispielsweise auch bei Skype for Business. Schwierig wird es jedoch mit dem Nachfolger Microsoft Teams als Bestandteil von Microsoft 365.  

Am sichersten ist man unterwegs, wenn man seine Webinare über deutsche oder europäische Anbieter laufen lässt, die unsere Daten auf deutschen oder europäischen Servern speichern. Hier ist FastViewer sehr zu empfehlen, wo man sich ab 38€ einen Webinar-Raum mieten kann.

Jede eben genannte Software bietet das sogenannte Screensharing (eigenen Desktop teilen) und die Kommunikation aller Teilnehmer an. Sie alle eignen sich also super für Konferenzen in Gruppen und genauso zu zweit. Man kann dank der Funktionen gemeinsam an Worksheets arbeiten, teilweise sogar Kleingruppen in andere Onlineräume auslagern, eigentlich alles, was wir im Face to Face Seminar auch können.

Automatisierte Webinare

Dann gibt es noch eine andere Sparte von Programmen, die quasi ein Bündel aus Vermarktung und Webinarfunktion mitbringen. Da könnt Ihr Eure Webinare automatisieren. Meistens ist es aber so, dass sich nie alle miteinander unterhalten können und diese Programme sind eher für die (ich nenne es) Massenabfertigung geeignet. Denkt immer dran, je weniger Kommunikation möglich ist, desto weniger individuell könnt Ihr auch auf die Bedürfnisse Eurer Teilnehmer eingehen und desto weniger können die Teilnehmer voneinander mitnehmen. Hier gibt es von der amerikanischen Seite WebinarJam und das deutsche Pendant Webinaris. Erhältlich ab 41,30€ pro Monat, jedoch machen die meisten von uns mehr als 3 Webinare pro Monat und so kann man eigentlich erst ab 69,30€ rechnen.

Ich für meinen Teil weiß jedoch nicht, ob ich jemals ein Seminar so sehr „auf Autopilot“ schalten möchte. Ich möchte auf meine Teilnehmer eingehen können, mich kümmern, und das kann ich nur, wenn diese authentisch reden können (statt nur chatten) und ich vor allem immer persönlich dabei bin. Aber gut, jede Software für ihren Bereich. Es gibt Themen, die kann man eher automatisieren (eine Art Unterricht zum Selbststudium z.B.) und es gibt welche, die sollte man persönlich begleiten.

Messenger

Zuletzt möchte ich Euch noch einen Messenger ans Herz legen, über den ich selbst auch Kurse und Begleitung anbieten kann. Er heißt Stashcat und ist so sicher, dass ihn in Deutschland Behörden, Medizin und die Berufsstände der Rechtswissenschaften verwenden dürfen. Die Bundeswehr und die Polizei sowie viele große Kliniken und Sozietäten sind dort bereits Mitglied. Man legt sein Unternehmen als Organisation an und das, was Ihr von WhatsApp als Gruppen kennt, sind hier Channel. Ihr könnt so jeweils einem Personenkreis (bei mir Seminargruppen) einen eigenen Channel verpassen, den man innerhalb der Organisation dennoch nicht sehen kann. Sprich unter kNOwBODY is perfect können mehrere Gruppen laufen, die von ihrer Existenz gegenseitig nichts wissen. So bleiben die Daten von allen Teilnehmern unsichtbar und ich kann trotzdem einen roten Faden zu ihnen pflegen – toll ist das besonders in sehr digitalen Zeiten, wo man sich nicht persönlich treffen darf, so wie jetzt. Stashcat kommt aus Hannover und lagert ausschließlich auf deutschen Servern. Die ersten 10 Mitglieder einer Organisation sind kostenlos. Danach zahlt Ihr pro Mitglied 3,90€ im Monat. Abgerechnet wird jährlich. Aber es lohnt sich, sage ich aus tiefster Überzeugung! Das Programm läuft auf dem PC und als App. Und ab der übernächsten Version (zeitnah) soll auch die Konferenzfunktion per Videocall dabei sein. Und das wird für mich der Moment, wo die Begleitung von Gruppen noch spannender wird.

Fazit

Abschließend möchte ich sagen: „Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füge auch nicht anderen zu.“

Würdet Ihr wollen, dass Dienstleister, denen Ihr vertraut, mit Euren Daten sorglos umgehen? Dass Eure Daten sonst wo im Universum landen, weil es vielleicht grad billiger war? Mir ist bewusst, dass wir mit Google, Amazon, Apple & Co. sowieso gläserne Menschen sind und ich weiß auch, dass der Datenschutz nicht überall ein geliebtes (und gelebtes) Thema ist. Ich selbst habe es leicht. Mein Mann ist Datenschutzbeauftragter, sogar vom TÜV zertifiziert. Ich kann meine Fragen am Frühstückstisch stellen. Aber das ist auch der Grund, warum ich vielleicht mehr Begebenheiten, Gerichtssprüche und Bußgelder mitbekomme, die viele da draußen niemals erahnen würden. Und hier stimmt es: man hat schon Pferde vor Apotheken k*** sehen. Defacto muss man ja nur mal einem Kunden auf den Schlips getreten sein und er verlangt die Darlegung all seiner Daten und wo die hingegangen sind. Ich denke, es ist besser, wenn man in solch einem Fall ruhig schlafen kann und genau weiß, dass man immer auf der Seite des Kunden gestanden ist. Auch das ist für mich Ethik im Vertrieb!

Last but not least – wenn ein Kunde ein anderes (US-) System verwenden möchte, weil er es bereits etabliert hat, dann bin ich die Letzte, die es ihm ausreden will. Es kann auch immer noch sein, dass er die Software fest installiert hat und selbst hostet. Das ist sogar üblich in großen Unternehmen, denn ab einer gewissen Größe wird dem Datenschutz auch meistens mehr Beachtung geschenkt. Schließlich werden empfindliche Strafen fällig, wenn vermeidbare Lecks entstehen.

Viel Freude bei der Umsetzung und bei Fragen und Anregungen rund um Webinare bin ich gern für meine Branchenkollegen da. Ich selbst gebe seit 2013 Webinare und habe schon so einiges getestet und recherchiert.

Seitenstruktur und Content

Aufbau und Struktur

Mach es dem Leser leicht

Der typische Online-Leser liest selektiv, daher gilt:

  • Nicht zu viel Text am Stück, das schreckt ab.
  • Wo es geht und Sinn macht: weniger Fließtext, mehr Stichpunkte.
  • Lieber die Weiterklickfunktion verwenden. Wer lesen will, wird lesen.
  • Zwischenüberschriften verwenden, sie helfen dem Leser sich zurechtzufinden.
  • Hervorheben von wichtigen Passagen.

Für den ersten Eindruck gibt es keine 2. Chance. Und vor allem keine Zeit. Das Auge des Lesers scannt die Seite innerhalb von 1,5 Sekunden. Dein Besucher kommt auf Deine Seite und dann will er wissen, ob er bei Dir richtig ist. Ferner solltest Du eine einfache Navigation verwenden – die Dinge da platzieren, wo sie vermutet werden (oben links das Logo, in der Zeile darunter nach rechts weg die Navigation, ebenfalls rechts die Suchfunktion) – und auf gebräuchlichen Wortschatz zurückgreifen.

Komplexitätsreduktion ist das Zauberwort. Eröffne nicht zu viele Reiter. Impressum, AGBs und die Datenschutzerklärung kannst Du im Footer platzieren, um die Navigation schlank zu halten.

Apple ist hier immer ein Beispiel an Perfektion. Schau Dir die Website ruhig mal an.

 Sprachregeln

Verwende die Sprache der Zielgruppe und beherzige zusätzlich folgende Dinge.

  • Bilde verständliche Hauptsätze.
  • Benutze möglichst wenig Adjektive.
  • Stell Fragen, besonders am Anfang. Sie regen den Leser zum Denken an.
  • Verzichte auf Superlative, sie machen unglaubwürdig.
  • Vermeide Negationen. Verwende positive Wörter: Statt „so haben Sie kein Risiko“ lieber „so haben Sie besonders viel Sicherheit“. Unser Gehirn erkennt Reizwörter und produziert automatisch Adrenalin. Ferner erkennt unser Gehirn das Wort „nicht“ nicht. Statt „lasst Euch nichts vormachen“ lieber „passt gut auf Euch auf“.
  • Schreibe aktiv.
  • Kurze Sätze, klare Inhalte. Kiss-Prinzip: Keep it short and simple. Der Professor für Psychologie, Luke Conway (University of Montana), hat jeweils 4 Reden von 41 amerikanischen Präsidenten untersucht. Ergebnis: je länger ein Präsident im Amt war, desto niedriger die Komplexität, desto länger waren sie an der Macht. Politiker reden im Wahlkampf schlichter als sonst (Yes, we can).
  • Das Wir verbindet, siehe letzter Satz, „Yes, we can“.
  • Verwende eine Bildsprache (z.B. der Köder muss dem Fisch schmecken…).
  • Klare Botschaften mit Emotion versehen: Heute sage ich, meine Freunde: Trotz der Schwierigkeiten von heute und morgen habe ich einen Traum! (Martin Luther King 1963 zum Thema Rassentrennung)
  • Wenn es passt, schreibe auch mal, wie Du sprichst. Das macht authentisch.
  • Fremdworte: weglassen, denn sie wirken wirklich befremdlich.
  • Weichmacher und Worthülsen: weglassen.
  • Achte auf Deine Rechtschreibung und Grammatik!!!! Fehler wirken absolut unprofessionell.

Content

Content nennt man alles, was Du auf Deiner Webpräsenz zur Verfügung stellst: Deine Inhalte. Der Content ist auch das, was Google letztlich ausliest und auf Relevanz bei Suchanfragen prüft.

Während reine Online-Werbung immer in Kampagnen gefahren wird, solltest Du Content eher als eine dauerhafte Kommunikationsstrategie begreifen.

Die wichtigste Regel: Das anlocken via Suchmaschinenoptimierung auf Deine Homepage bringt rein gar nichts, wenn der Content an sich schlecht ist.

Wie schreibst Du also gute Internettexte? Professionell, aber authentisch. Und immer, indem Du die Welt mit Kundenaugen betrachtest.

Denke hier wieder ans „Verkaufen“ und überlege dabei stets genau, was Deine Kunden wohl von Deinem Angebot erwarten und was nicht. Überlege Dir, wie Du Deine Produkte oder Dienstleistungen für Deine Zielgruppe spannend machen und mit Gefühl aufladen kannst.

Wir kaufen nicht das Produkt, sondern das, was es für uns tun kann! Wir kaufen auch keine Waschmaschine, weil wir den weißen Kasten im Badezimmer so toll finden, in Wirklichkeit kaufen wir saubere Wäsche. Wir kaufen keine Versicherung, weil wir für ein Stück Papier gerne viel Geld ausgeben, wir kaufen Sicherheit.

Was kannst Du noch über Dein Produkt berichten, womit Du den Kunden überzeugen kannst?

  • Design und Funktionalität
  • Herstellungsprozess, z.B. frei von bestimmten Stoffen oder ohne Tierversuche
  • Material und Zusammensetzung
  • Herstellungsort, z.B. made in Germany (und nicht in Bangladesch)
  • Testsieger, TÜV-Siegel

Bilder

Wenn es um Dich persönlich geht, ist natürlich ganz klar, dass eine „Über mich Seite“ und Fotos von Dir auf die Website müssen. Grundsätzlich sagt aber ein Bild mehr als 1000 Worte. Untermale Dein Geschriebenes also stets mit der Macht der Bilder. Falls Du selbst nicht genug eigenes Material hast, kannst Du auf verschiedene Börsen zurückgreifen.

Kostenlose Bilder bekommst Du hier: 

Die bekannteste kostenpflichtige Börse für Stockfotos ist Shutterstock. Mit sehr hochwertigen Bildern und ab 29,99€ pro Monat erhältlich, punktet auch Adobe Stock.

Denke aber stets daran: die Bilder, die Du dort überall findest, können von jedem benutzt werden. Von Deinem Wettbewerber, ebenso wie von einer Institution, die Dir so gar nicht gefällt. Wenn Du auf Nummer Sicher gehen willst, dann lasse Dir doch Bilder speziell vom Profi illustrieren. Ich schlage Dir im wahrsten Sinne des Wortes Stil auf ganzer Linie vor. Die Illustratorin hat schon sehr viel für mich gemacht und die Bilder erhalten stets viel Lob!

Schau einfach mal, was Dir gefällt und zu Dir und Deinem Business passt.

Aufgaben

Beginne, Deinen ersten Content zu produzieren.

Überlege bei allem, was Du schreibst: Wie ziehst Du Deinen Wunschkunden an?

  • Mit Deiner Positionierung, siehe Corporate Identity.
  • Wunschkunden analysieren: Werteverständnis, Charaktereigenschaften und Lebenssituation.
  • Was beschäftigt ihn tagtäglich?
  • Was lässt ihn nachts nicht schlafen?
  • Wo könnte er dringend Deine Hilfe gebrauchen?

Dein Job ist nun also, ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen:

  • Erkenntnisse der CI in Farbe und Form umsetzen (lassen)
  • Typographie muss zueinander passen
  • Gut lesbare Schriften verwenden
  • Emotionale Produktbilder & Texte
  • Dein eigenes Foto! → erhöht die Menschlichkeit. Überlege, es im „über mich“ Reiter mit unterzubringen.
WordPress einrichten

Werde sichtbar mit WordPress

Das eigene Startup ist in greifbarer Nähe. Was jetzt noch fehlt, ist eine eigene Webseite. Die muss einerseits ins Gründerbudget passen, aber auch jederzeit autark zu bedienen sein. Webseiten sind aber üblicherweise teuer und müssen erst kompliziert programmiert werden.

Die Lösung heißt WordPress (WP). WP ist ein sogenanntes Content Management System (CMS) und wird als Open Source Projekt stetig weltweit weiterentwickelt. Das bedeutet, überall sitzen Entwickler, die Updates erstellen, es verbessern und absichern gegen Viren & Co., neue und moderne Funktionen implementieren, etc…

Eine eigene Internetpräsenz lässt sich mit WordPress ganz einfach in ein paar Schritten selbst realisieren. Und zwar völlig problemlos, ohne Informatikstudium und auch ohne schon ein ausgewiesener Internetprofi zu sein.

Das soll funktionieren? Ja, keine Sorge. Am Ende des Kurses steht Deine eigene Internetpräsenz mit WordPress und Du kannst jederzeit all Deine Inhalte selbst verändern sowie neue hinzufügen. Nebenbei bekommst Du natürlich auch hier professionelles Verkaufs-Fachwissen, welches Dir weiterhilft, Dich auf Deiner neuen Webseite gut zu vermarkten.

Vorbereitungen 1und1 IONOS

Vorbereitung

Was Du auf jeden Fall als erstes tun musst, ist WordPress herunterladen. Und dazu auch gleich einen FTP Client. Benutze dazu diese beiden Links:

WordPress

FileZilla

Wichtig ist, dass Du über WordPress.org gehst und nicht über WordPress.com, denn bei der Com-Variante bekommst Du nur einen WordPress-internen Blog. Über.org bekommst Du die Software und bist außerdem sehr viel freier im Gestalten.

Der FTP-Client ist zum Übertragen Deiner Dateien da. Er besteht aus einer linken Seite, von wo aus Du Deine Anwendungen von Deiner Festplatte in die rechte Seite (in Dein WordPress) überträgst.

Ferner benötigst Du das „Baugrundstück“, sprich den Platz im Internet, wo Deine Webseite liegen soll – einen sogenannten Hoster. Ich empfehle Dir hier 1&1 IONOS (klick auf das Wort und Du gelangst zu der Seite). Schau Dir in Ruhe alle Optionen an. Ich persönlich habe das kleinste Paket für meine Seite – quasi die jetzige Variante „Essential“ und habe mir weitere Domais dazugebucht, die ich auf meine Seite weitergeleitet habe.

Am besten erledigst Du diese 3 ersten Schritte (WordPress, Filezilla und Hoster) einen Tag, bevor es letztlich losgehen soll, denn der Hoster braucht manchmal bis zu 24 Stunden, bis alles freigeschalten ist. So kannst Du frisch in Dein Werk starten.

Hier findest Du die Anleitung, wie Du WordPress via FileZilla installierst: Anleitung

Orientiere Dich auch an den folgenden Bildern:

Jetzt öffne Deinen Filezilla (er sieht folgendermaßen aus) und trage die Werte im Servermanager ein. Im linken Feld findest Du immer den Inhalt Deines eigenen PCs und rechts ist der Server, auf den Du nun Dein WordPress hochladen möchtest. Dies tust Du durch einfaches Rüberziehen (drag and drop). Packe die Datei mit der Maus und ziehe sie nach rechts.

Fertig! Jetzt kannst Du Dein WordPress einrichten. Anmelden kannst Du Dich immer mit Deiner URL und dahinter /wp-admin.

Von der Idee bis zum fertigen Business

Reichtum, Individualität und Ausdauer – die Symbolik für den Kaktus passt ganz gut zu der von Selbständigen.

Kakteen sind total cool und angesagt. Sie zeichnen sich durch eine schier unbegrenzte Artenvielfalt aus und sie sind wahre Überlebenskünstler. Die Dornen schützen sie nicht nur vor Feinden, sondern auch vor dem Verdursten. Durststrecken kennt jeder Selbständige und Feinde ebenso. Die „Feinde“ sind nämlich unsere Konkurrenz. Auch unser Ziel ist die Blüte, die alles überstrahlt.

Sie brauchen nichts weiter als ein gemütliches Plätzchen und einen Computer mit einer stabilen Internetverbindung.

Ich begleite meine Teilnehmer in der Online Akademie 12 Wochen lang von der Pieke auf.

Inhalte


Deine Marke

  • Innere Antreiber, Werte, Ziele und eigene Ressourcen
  • Businessplan und mögliche Förderungen
  • Marke, Identität und Corporate Identity
  • Grundlagen Verkaufen & Verkaufspsychologie
  • Marktbearbeitung, Werbung, Zielgruppe und Strategie

Ab ins Netz

  • Wahl der richtigen Website-Basis und Aufbau einer Website
  • Was ist SEO (Search Engine Optimization) und wie funktioniert Google?
  • Search Engine Advertising (SEA)
  • Social Media Marketing
  • E-Mail & Newsletter Marketing
  • Bloggen & Content Marketing

Besser werden

  • Erfolgskontrolle & Optimierung

Plus

  • geschlossene Facebook Gruppe zum Austausch
  • Online Coachings zu den 3 großen Themenblöcken
  • Businessplan-Vorlage
  • Kalkulationsvorlage Umsatz und Ertrag
  • Datenschutzschulung mit Zertifikat bei einem TÜV-zertifizierten Datenschutzbeauftragten
  • ca. 60 Links zu hilfreichen kostenlosen und kostengünstigen Tools aus den Bereichen Suchmaschinenoptimierung, Seitenleistung, Social Media, Newsletterprogrammen, Bilderquellen, Texten, etc.

Preis 850,- €

zzgl. landesübliche MWSt.