glücklicher Verkäufer, glückliche Kundin

Guter Verkäufer – böser Verkäufer?

Der Verkäufer, das wundersame Wesen. Als Verkäuferin und Verkaufstrainerin ist es mir wichtig, mit meinen Werten zu arbeiten und zu leben, denn schließlich muss auch ich abends gerne und zufrieden mit meinem Tageswerk in den Spiegel schauen. Heute möchte ich einfach mal für all diejenigen etwas schreiben, die vielleicht gar nicht aus dem Verkauf kommen, aber ja immerhin auch an vielen Stellen Kunden sind. So wie auch ich immer wieder Kundin bin. Und trotz, dass ich aus dem Verkauf komme, seid beruhigt liebe Leser, habe auch ich diese eine weibliche Synapse, die lauthals schreit: „Kauf diese Antifaltencreme, sie wird es richten.“

Damit wären wir beim Thema, ich möchte aufklären und vor ein paar Begebenheiten warnen, bei denen Ihr hellhörig werden solltet als Kunden.

Der Mensch mit „Programmierfehlern“

Zuerst einmal, wie funktioniert eigentlich der Mensch beim Beurteilen, Auswählen und somit auch beim Kaufen? Ein tolles Buch hat dazu übrigens Daniel Kahnemann geschrieben mit seinem Bestseller „Schnelles Denken, langsames Denken„. Kahnemann bekam unter anderem für sein Wirken im Jahr 2002 den Wirtschafts-Nobelpreis.

Der Mensch ist nun mal keine saubere Programmierung, sondern wir beherbergen ein paar Fehler im System. Solch ein Fehler wird in der Psychologie auch Bias genannt. Diese Urteils- und Entscheidungsfehler passieren uns immer wieder in Bezug auf andere Menschen – und zwar in Form von Fehleinschätzungen. Ein großer Stolperstein beim Menschen ist, dass er gern auf Heuristiken zurückgreift, sogenannte Faustregeln. Und die benutzen wir wiederum gern, wenn es darum geht, kognitiv aufwändige Urteile zu fällen. Genau diesen Aufwand wollen wir uns nämlich sparen. Unser Gehirn ist quasi am liebsten im Energiesparmodus. Das liegt daran, dass es zwar mit nur 2% Körpermasse einen kleinen Teil von uns darstellt, aber mit 20% Energieverbrauch eben da in Relation zum gesamten Körper ziemlich viel Arbeitsspeicher benötigt.

Im großen und ganzen beherbergt unser Gehirn für einen Kauf zwei wichtige Areale: das lymbische System (den Sitz unserer Gefühle) und das Großhirn (auch Denkhirn genannt weil hier die bewusste Verarbeitung von Informationen stattfindet). Kahnemann hat die beiden einfach System 1 und 2 genannt. System 1 ist intuitiv und schnell. System 2 ist bewusst und logisch denkend und braucht einen höheren Aufwand, weil wir uns hier auf etwas konzentrieren müssen.

Und der Verkäufer?

Verkäufer sind genau darauf erzogen. Sie wollen uns das Kaufen extrem leicht machen, indem sie dafür sorgen, dass alles um uns herum perfekt ist. Der normale erwachsen-denkende Mensch entscheidet vorwiegend nach Gefühl und erklärt es sich dann hinterher rational: Macht es Sinn? Bringt es mich weiter? Habe ich da was von und wenn ja, was? Je perfekter das Angebot und das Kauferlebnis, desto hellhöriger sollten wir also daran gehen. Das Ziel des Verkäufers ist es immer, dass unser Kundenhirn bereits im lymbischen System ausflippt vor Freude und ans Großhirn funkt: „haben will“. Das Großhirn wird dann schon von selbst genug Gründe dafür finden, warum der Kauf jetzt richtig ist. Denn auch so sind wir: Wir suchen automatisch nach dem, was unsere eh schon existierende Meinung untermauert.

Ein guter Verkäufer beherrscht Framing und Priming. Das heißt, er ist in der Lage, sein Angebot für die Kunden im passenden Rahmen zu präsentieren und sie mit einem absichtlich gesetzten Reiz auf etwas zu primen, sprich zu beeinflussen. Man hat einst bewiesen, dass das funktioniert, indem man im Kino nur millisekundenlang Coca Cola einblendete, für das Auge nicht wahrnehmbar und doch stieg in der nächsten Pause der Cola-Absatz vakant in die Höhe.

Ein weiterer Punkt, auf den Menschen (Kunden) zuverlässig reagieren, ist Wiederholung. Wenn eine Sache nur oft genug wiederholt wird, dann glauben wir sie dummerweise. Werbung funktioniert so und jeder Schneeball-Vertreter auch. Ich habe sogar schon Präsentationsfolien von solchen Unternehmen gesehen, die nach dem Prinzip aufgebaut sind. Ich will damit nicht sagen, dass die Produkte pauschal schlecht sind, aber verdienen tut einer ganz oben am besten und nach ihm kommt lange nichts. Ein weiteres Beispiel dafür sind gefälschte Pressemeldungen in den sozialen Netzen. Es gibt inzwischen Unternehmen (im TV wurde einst investigativ berichtet), die den ganzen Tag nichts anderes machen, als gefälschte Berichte über z.B. Personengruppen ins Netz zu stellen und diese verbreiten. Oder wie sonst erklären wir uns, dass diese Berichte von so vielen Menschen vollkommen unreflektiert und ungeprüft weitergeteilt werden?

Das darf doch nicht wahr sein!

Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Dieses Angebot fühlt sich doch einfach perfekt an. Der Verkäufer kann es doch nur gut mit mir meinen. Warum habe ich denn jetzt plötzlich ein merkwürdiges Abo für die nächsten 2 Jahre und wo kommen diese Kosten her? Davon hat der doch gar nix gesagt im Gespräch… Ach herrje, das Kleingedruckte nicht gelesen. Und ich behaupte jetzt einfach mal, wer nichts zu verheimlichen hat, braucht auch nichts Kleingedrucktes 😉 Unser Gehirn füllt Lücken immer im passenden Kontext auf. Siehe Scrabble. Das wird uns jedoch zum Verhängnis, wenn wir eigentlich unser statistisches Denkvermögen brauchen.

Kahnemann hat dazu folgenden Satz benutzt: „Nachdem Jane einen Tag damit verbracht hatte, in den überfüllten Straßen von New York hübsche Aussichten zu erkunden, bemerkte sie, dass ihr Geldbeutel verschwunden war.“

Für uns ergibt sich beim Lesen automatisch ein rundes Bild, volle Straßen in einer Stadt wie New York, das kann nur ein Taschendieb gewesen sein. Jane kann ihr Portemonnaie aber ebenso verloren oder wo vergessen haben – und das ist viel wahrscheinlicher, denn jeden Tag verlieren oder vergessen auch in Großstädten die Menschen mehr, als dass ihnen was geklaut wird.

Seid also achtsam, dass Euer Hirn die Lücken nicht fahrlässig auffüllt. Gute Verkäufer schaffen es nämlich, Euch die Füllung der Lücken durch’s präsentierte Gesamtpaket zu suggerieren. Und dann steht Ihr zuhause und entdeckt das Abo.

Ich mag Dich, also kaufe ich

Hier spielen meistens der sogenannte Liking Bias und der Halo Effekt mit hinein. Der Liking Bias besagt, dass wir am liebsten von Menschen kaufen, die uns sympathisch sind und die wir schön finden. Schön ist zwar subjektiv, aber unterstreichen kann jeder seine Optik mit Maßanzug, Einstecktüchlein oder als Frau mit genug Schminke. Ich erinnere mich zurück an meine Zeit bei Porsche, es gab da einen optischen Typen, den habe ich immer Franjo-Pooth-Typ genannt, eben wegen der Gesamtkombination aus Anzug, Einstecktuch, Frisur und Gel in den Haaren. Nichts gegen Franjo Pooth, der Look stand einfach nur perfekt für ein gewisses Einkommensprofil. Aber immer wenn jemand so hineinkam, habe ich ihn genauer unter die Lupe genommen. Denn der klassische Porschekunde musste nichts beweisen und kam eher in Alltagskleidung, als zu „geleckt“. Und meistens hat mein Gefühl mir Recht gegeben. Man sollte das schon bedenken, bevor man ein Auto im Wert einer größeren Wohnung zu einer Probefahrt rausgibt. Wir hatten übrigens auch den Ernst-August-Typ, aber das mal nur am Rande 🙂

Der Halo Effekt wiederum bringt mit sich, dass ein besonders auffälliges Merkmal eines Menschen all seine anderen Merkmale überstrahlt. Halo kommt aus dem Englischen und bedeutet Heiligenschein. So kommt es z.B., dass Personen, die gut reden können, plötzlich auf Posten sitzen, wo sie gar nicht hingehören, auch Peter-Prinzip genannt (jeder wird solange hoch befördert, bis seine Inkompetenz bewiesen ist). Ein guter Verkäufer hört seinen Kunden zu. Er redet selbst in einer sauberen Bedarfsanalyse nur zu 20-30% und in dieser Zeit stellt er strategisch die richtigen Fragen, um herauszufinden, was seine Kunden wirklich wollen. Schlechte sowie auch dubiose Verkäufer reden einen über ihre tolle Leistung in Grund und Boden, bis man selbst vergessen hat, was man eigentlich wollte.

Ein Doktor muss doch Recht haben

Auch Authorität funktioniert gut. In der Fernseh-Werbung sind das Dr. Best und die Zahnarztfrau. Natürlich beide im weißen Kittel, mit dem wir geistig eine saubere Weste verbinden. Überhaupt ist Kleidung neben Titeln etwas, mit dem viele Bereiche aktiv arbeiten. Schwarz-weiß, der höchste Farbkontrast, steht in unseren Köpfen auch für eine hohe Kompetenzstufe. Denken wir mal an Anwälte, Richter, Pastoren, Geschäftsführer, … Alle in schwarz-weiß und auch ich bin jahrelang mit schwarz-weiß geführt worden!

Willst Du was gelten, mach Dich selten

Lassen wir auch die Knappheit nicht unerwähnt. In Dauerwerbesendungen läuft nebenbei immer ein Ticker mit, der entweder hoch oder runterzählt. In beiden Fällen macht uns das Druck, denn wir bekommen Angst, dass wir nichts mehr abkriegen von dem tollen Produkt. Gewiefte Verkäufer benutzen das auch im wahren Leben. Wobei ich hier aber sagen muss, in der Industrie ist es normal. Gehen wir wieder zurück in meine Autozeit. Da wurden Produktions-Quoten in Relation zu unserem Marktverantwortungsgebiet bereitgehalten. Das heißt, ein Hersteller muss marktübliche Mengen produzieren, denn wenn er einfach blind ohne Übersicht alles baut, was geht, ist gerade bei einem größeren Produkt wie einem Auto bald das Lager überfüllt und das wiederum kostet Geld. Die Kaufleute unter uns haben einst die Lagerkennzahlen dazu gelernt 🙂

Nun frage ich mich aber, was für einen Sinn macht es, unsichtbare Produkte wie Konteneröffnungen oder Versicherungen künstlich zu verknappen…? Seid da einfach etwas hellhörig, Leute!

Das Geschäft mit der Jugend

Der letzte Punkt, auf den ich eingehen möchte, endet da, wo ich angefangen habe, bei der Antifaltencreme. Die Werbung setzt hier gleich 2 Strategien auf einmal ein: die Köderzielgruppe und das Schreckenszenario: „Wenn Du unsere Creme nicht benutzt, siehst Du im Alter ganz gruselig aus.“ Und nach Benutzung des Wunderproduktes folgt die Einblendung einer 40-Jährigen, die man auf alt getrimmt hat. Sie soll anmuten wie eine 60-jährige. Und klar, welche Frau will nicht mit 60 noch so aussehen wie mit 40? Ihr erinnert Euch? Auch bei Shampoowerbung zeigt man uns die passenden voher-Bilder vom explodierten Wiesel…

Hört bei den Geschichten, die Euch Verkäufer erzählen, ganz genau zu. Storytelling ist nämlich zufällig etwas, worauf unser Hirn total steht. Unerwartete Dinge werden von uns auch nur wahrgenommen, wenn wir uns auf sie konzentrieren. Bewiesen haben das Christopher Chabris und Daniel Simons mit ihrem „unsichtbaren Gorilla“, den sie mitten im Basketball-Spiel über das Spielfeld laufen ließen und den kaum einer bemerkt hat. Da sind wir wieder bei „es kann nicht sein, was nicht sein darf“. Das Wissen nutzen auch Trickdiebe aus, die auf’s natürliche Mitgefühl des Menschen abzielen und einen Unfall vorspielen, um dann das helfende Auto auszuräumen.

Ein guter Rat, damit es nicht zu teuer wird?

Lutscht vor dem Shoppen einfach ein Traubenzucker, damit Ihr Euch besser konzentrieren könnt. Der Psychologe Roy Baumeister hat hier eine Studie gemacht. Zwei Gruppen mussten Aufgaben erfüllen. Zur Halbzeit gab es eine Pause, in der die eine Gruppe Limo mit Glukose zu trinken bekam und die andere Limo mit künstlichem Süßstoff. Die Gruppe mit Glukose konnte sich auf den zweiten Teil gut konzentrieren, bei den anderen machte sich Erschöpfung in System 2 breit und die Leistung ließ nach.

Liebe Kunden, seid wachsam, nicht jeder meinte es gut mit Euch. Und liebe Verkäufer, seid fair. Verkauft gute Produkte zu guten Preisen und helft den Kunden, für sie das richtige zu finden. Ja, wir leben alle davon, dass wir etwas verkaufen, eine Leistung gegen Geld tauschen. Aber das geht auch fair!

glücklicher Verkäufer, glückliche Kundin
Win-Win heißt, dass alle lachen: Verkäufer & Kunden!

Seitenstruktur und Content

Aufbau und Struktur

Mach es dem Leser leicht

Der typische Online-Leser liest selektiv, daher gilt:

  • Nicht zu viel Text am Stück, das schreckt ab.
  • Wo es geht und Sinn macht: weniger Fließtext, mehr Stichpunkte.
  • Lieber die Weiterklickfunktion verwenden. Wer lesen will, wird lesen.
  • Zwischenüberschriften verwenden, sie helfen dem Leser sich zurechtzufinden.
  • Hervorheben von wichtigen Passagen.

Für den ersten Eindruck gibt es keine 2. Chance. Und vor allem keine Zeit. Das Auge des Lesers scannt die Seite innerhalb von 1,5 Sekunden. Dein Besucher kommt auf Deine Seite und dann will er wissen, ob er bei Dir richtig ist. Ferner solltest Du eine einfache Navigation verwenden – die Dinge da platzieren, wo sie vermutet werden (oben links das Logo, in der Zeile darunter nach rechts weg die Navigation, ebenfalls rechts die Suchfunktion) – und auf gebräuchlichen Wortschatz zurückgreifen.

Komplexitätsreduktion ist das Zauberwort. Eröffne nicht zu viele Reiter. Impressum, AGBs und die Datenschutzerklärung kannst Du im Footer platzieren, um die Navigation schlank zu halten.

Apple ist hier immer ein Beispiel an Perfektion. Schau Dir die Website ruhig mal an.

 Sprachregeln

Verwende die Sprache der Zielgruppe und beherzige zusätzlich folgende Dinge.

  • Bilde verständliche Hauptsätze.
  • Benutze möglichst wenig Adjektive.
  • Stell Fragen, besonders am Anfang. Sie regen den Leser zum Denken an.
  • Verzichte auf Superlative, sie machen unglaubwürdig.
  • Vermeide Negationen. Verwende positive Wörter: Statt „so haben Sie kein Risiko“ lieber „so haben Sie besonders viel Sicherheit“. Unser Gehirn erkennt Reizwörter und produziert automatisch Adrenalin. Ferner erkennt unser Gehirn das Wort „nicht“ nicht. Statt „lasst Euch nichts vormachen“ lieber „passt gut auf Euch auf“.
  • Schreibe aktiv.
  • Kurze Sätze, klare Inhalte. Kiss-Prinzip: Keep it short and simple. Der Professor für Psychologie, Luke Conway (University of Montana), hat jeweils 4 Reden von 41 amerikanischen Präsidenten untersucht. Ergebnis: je länger ein Präsident im Amt war, desto niedriger die Komplexität, desto länger waren sie an der Macht. Politiker reden im Wahlkampf schlichter als sonst (Yes, we can).
  • Das Wir verbindet, siehe letzter Satz, „Yes, we can“.
  • Verwende eine Bildsprache (z.B. der Köder muss dem Fisch schmecken…).
  • Klare Botschaften mit Emotion versehen: Heute sage ich, meine Freunde: Trotz der Schwierigkeiten von heute und morgen habe ich einen Traum! (Martin Luther King 1963 zum Thema Rassentrennung)
  • Wenn es passt, schreibe auch mal, wie Du sprichst. Das macht authentisch.
  • Fremdworte: weglassen, denn sie wirken wirklich befremdlich.
  • Weichmacher und Worthülsen: weglassen.
  • Achte auf Deine Rechtschreibung und Grammatik!!!! Fehler wirken absolut unprofessionell.

Content

Content nennt man alles, was Du auf Deiner Webpräsenz zur Verfügung stellst: Deine Inhalte. Der Content ist auch das, was Google letztlich ausliest und auf Relevanz bei Suchanfragen prüft.

Während reine Online-Werbung immer in Kampagnen gefahren wird, solltest Du Content eher als eine dauerhafte Kommunikationsstrategie begreifen.

Die wichtigste Regel: Das anlocken via Suchmaschinenoptimierung auf Deine Homepage bringt rein gar nichts, wenn der Content an sich schlecht ist.

Wie schreibst Du also gute Internettexte? Professionell, aber authentisch. Und immer, indem Du die Welt mit Kundenaugen betrachtest.

Denke hier wieder ans „Verkaufen“ und überlege dabei stets genau, was Deine Kunden wohl von Deinem Angebot erwarten und was nicht. Überlege Dir, wie Du Deine Produkte oder Dienstleistungen für Deine Zielgruppe spannend machen und mit Gefühl aufladen kannst.

Wir kaufen nicht das Produkt, sondern das, was es für uns tun kann! Wir kaufen auch keine Waschmaschine, weil wir den weißen Kasten im Badezimmer so toll finden, in Wirklichkeit kaufen wir saubere Wäsche. Wir kaufen keine Versicherung, weil wir für ein Stück Papier gerne viel Geld ausgeben, wir kaufen Sicherheit.

Was kannst Du noch über Dein Produkt berichten, womit Du den Kunden überzeugen kannst?

  • Design und Funktionalität
  • Herstellungsprozess, z.B. frei von bestimmten Stoffen oder ohne Tierversuche
  • Material und Zusammensetzung
  • Herstellungsort, z.B. made in Germany (und nicht in Bangladesch)
  • Testsieger, TÜV-Siegel

Bilder

Wenn es um Dich persönlich geht, ist natürlich ganz klar, dass eine „Über mich Seite“ und Fotos von Dir auf die Website müssen. Grundsätzlich sagt aber ein Bild mehr als 1000 Worte. Untermale Dein Geschriebenes also stets mit der Macht der Bilder. Falls Du selbst nicht genug eigenes Material hast, kannst Du auf verschiedene Börsen zurückgreifen.

Kostenlose Bilder bekommst Du hier: 

Die bekannteste kostenpflichtige Börse für Stockfotos ist Shutterstock. Mit sehr hochwertigen Bildern und ab 29,99€ pro Monat erhältlich, punktet auch Adobe Stock.

Denke aber stets daran: die Bilder, die Du dort überall findest, können von jedem benutzt werden. Von Deinem Wettbewerber, ebenso wie von einer Institution, die Dir so gar nicht gefällt. Wenn Du auf Nummer Sicher gehen willst, dann lasse Dir doch Bilder speziell vom Profi illustrieren. Ich schlage Dir im wahrsten Sinne des Wortes Stil auf ganzer Linie vor. Die Illustratorin hat schon sehr viel für mich gemacht und die Bilder erhalten stets viel Lob!

Schau einfach mal, was Dir gefällt und zu Dir und Deinem Business passt.

Aufgaben

Beginne, Deinen ersten Content zu produzieren.

Überlege bei allem, was Du schreibst: Wie ziehst Du Deinen Wunschkunden an?

  • Mit Deiner Positionierung, siehe Corporate Identity.
  • Wunschkunden analysieren: Werteverständnis, Charaktereigenschaften und Lebenssituation.
  • Was beschäftigt ihn tagtäglich?
  • Was lässt ihn nachts nicht schlafen?
  • Wo könnte er dringend Deine Hilfe gebrauchen?

Dein Job ist nun also, ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen:

  • Erkenntnisse der CI in Farbe und Form umsetzen (lassen)
  • Typographie muss zueinander passen
  • Gut lesbare Schriften verwenden
  • Emotionale Produktbilder & Texte
  • Dein eigenes Foto! → erhöht die Menschlichkeit. Überlege, es im „über mich“ Reiter mit unterzubringen.
WordPress einrichten

Werde sichtbar mit WordPress

Das eigene Startup ist in greifbarer Nähe. Was jetzt noch fehlt, ist eine eigene Webseite. Die muss einerseits ins Gründerbudget passen, aber auch jederzeit autark zu bedienen sein. Webseiten sind aber üblicherweise teuer und müssen erst kompliziert programmiert werden.

Die Lösung heißt WordPress (WP). WP ist ein sogenanntes Content Management System (CMS) und wird als Open Source Projekt stetig weltweit weiterentwickelt. Das bedeutet, überall sitzen Entwickler, die Updates erstellen, es verbessern und absichern gegen Viren & Co., neue und moderne Funktionen implementieren, etc…

Eine eigene Internetpräsenz lässt sich mit WordPress ganz einfach in ein paar Schritten selbst realisieren. Und zwar völlig problemlos, ohne Informatikstudium und auch ohne schon ein ausgewiesener Internetprofi zu sein.

Das soll funktionieren? Ja, keine Sorge. Am Ende des Kurses steht Deine eigene Internetpräsenz mit WordPress und Du kannst jederzeit all Deine Inhalte selbst verändern sowie neue hinzufügen. Nebenbei bekommst Du natürlich auch hier professionelles Verkaufs-Fachwissen, welches Dir weiterhilft, Dich auf Deiner neuen Webseite gut zu vermarkten.

Vorbereitungen 1und1 IONOS

Vorbereitung

Was Du auf jeden Fall als erstes tun musst, ist WordPress herunterladen. Und dazu auch gleich einen FTP Client. Benutze dazu diese beiden Links:

WordPress

FileZilla

Wichtig ist, dass Du über WordPress.org gehst und nicht über WordPress.com, denn bei der Com-Variante bekommst Du nur einen WordPress-internen Blog. Über.org bekommst Du die Software und bist außerdem sehr viel freier im Gestalten.

Der FTP-Client ist zum Übertragen Deiner Dateien da. Er besteht aus einer linken Seite, von wo aus Du Deine Anwendungen von Deiner Festplatte in die rechte Seite (in Dein WordPress) überträgst.

Ferner benötigst Du das „Baugrundstück“, sprich den Platz im Internet, wo Deine Webseite liegen soll – einen sogenannten Hoster. Ich empfehle Dir hier 1&1 IONOS (klick auf das Wort und Du gelangst zu der Seite). Schau Dir in Ruhe alle Optionen an. Ich persönlich habe das kleinste Paket für meine Seite – quasi die jetzige Variante „Essential“ und habe mir weitere Domais dazugebucht, die ich auf meine Seite weitergeleitet habe.

Am besten erledigst Du diese 3 ersten Schritte (WordPress, Filezilla und Hoster) einen Tag, bevor es letztlich losgehen soll, denn der Hoster braucht manchmal bis zu 24 Stunden, bis alles freigeschalten ist. So kannst Du frisch in Dein Werk starten.

Hier findest Du die Anleitung, wie Du WordPress via FileZilla installierst: Anleitung

Orientiere Dich auch an den folgenden Bildern:

Jetzt öffne Deinen Filezilla (er sieht folgendermaßen aus) und trage die Werte im Servermanager ein. Im linken Feld findest Du immer den Inhalt Deines eigenen PCs und rechts ist der Server, auf den Du nun Dein WordPress hochladen möchtest. Dies tust Du durch einfaches Rüberziehen (drag and drop). Packe die Datei mit der Maus und ziehe sie nach rechts.

Fertig! Jetzt kannst Du Dein WordPress einrichten. Anmelden kannst Du Dich immer mit Deiner URL und dahinter /wp-admin.

kNOwBODY is perfect gegen den Brustkrebs

PINK meets GREEN!

Liebe Leser/innen,

es gibt viele Missstände auf dieser Welt und die Wahl meiner Frühjahrsaktion soll alles andere selbstverständlich nicht in den Hintergrund drängen, aber irgendwo muss man stets anfangen. Ich denke, gerade als Unternehmer/in – mit mehr Präsenz in der Öffentlichkeit als eine Privatperson – können und sollten wir diese auch nutzen, um Gutes zu tun und aufmerksam zu machen. Einfach mal den Blick dorthin lenken, wo die Menschen nicht so gern hinsehen, weil es dort auch unschöne Bilder gibt, die unsere gute Laune trüben könnten. Aber selbst, wenn wir nicht hinsehen, sind sie ja trotzdem da!

Manche brauchen dazu ein neudeutsches Wort: Corporate Social Responsibility. Ich nenne es einfach: Mein Wertesystem und Dankbarkeit, dass es den meisten von uns wirklich gut geht. Ich spende seit meiner Berufsausbildung und somit seit eigenes Geld auf mein Konto wandert. Darunter waren schon Rettungshubschrauber, Tiere, Hilfsorganisationen, Obdachlose, etc… Lange Zeit habe ich Heroinabhängigen persönlich geholfen und seit 2013 bin ich ehrenamtliche Sterbebegleiterin in der Hospizhilfe Bremen.

Warum jetzt gerade Brustkrebs? Natürlich ist es was Persönliches. Ich habe im Freundeskreis erneut eine tapfere Kämpferin. Und sie ist nicht die Erste. Überhaupt erkrankt jede 8. Frau an Brustkrebs und in meiner Altergsgruppe stirbt sogar 1/3 der Erkrankten daran. Wir können zum Mars fliegen, aber den Krebs noch nicht heilen. Natürlich kommt man dann automatisch eher auf die Idee, in dem Bereich was zu tun. Ich freue mich, wenn ich den Impuls setzen kann, mit anzupacken!

Vertrieb ist immer „höher, schneller, weiter“. Aber wir dürfen dennoch nicht vergessen, wo wir herkommen und wo wir mal hingehen.

Wie zu lesen ist, sollen also 5% des Umsatzes der im Frühjahr gebuchten Trainings an die Bremer Krebsgesellschaft gehen, um sie in spezielle Forschungsprojekte gegen Brustkrebs zu investieren.

Brustkrebs Aktion Frühjahr 2019

HIER geht’s zum Kontakt.

Von der Idee bis zum fertigen Business

Reichtum, Individualität und Ausdauer – die Symbolik für den Kaktus passt ganz gut zu der von Selbständigen.

Kakteen sind total cool und angesagt. Sie zeichnen sich durch eine schier unbegrenzte Artenvielfalt aus und sie sind wahre Überlebenskünstler. Die Dornen schützen sie nicht nur vor Feinden, sondern auch vor dem Verdursten. Durststrecken kennt jeder Selbständige und Feinde ebenso. Die „Feinde“ sind nämlich unsere Konkurrenz. Auch unser Ziel ist die Blüte, die alles überstrahlt.

Sie brauchen nichts weiter als ein gemütliches Plätzchen und einen Computer mit einer stabilen Internetverbindung.

Ich begleite meine Teilnehmer in der Online Akademie 12 Wochen lang von der Pieke auf.

Inhalte


Deine Marke

  • Innere Antreiber, Werte, Ziele und eigene Ressourcen
  • Businessplan und mögliche Förderungen
  • Marke, Identität und Corporate Identity
  • Grundlagen Verkaufen & Verkaufspsychologie
  • Marktbearbeitung, Werbung, Zielgruppe und Strategie

Ab ins Netz

  • Wahl der richtigen Website-Basis und Aufbau einer Website
  • Was ist SEO (Search Engine Optimization) und wie funktioniert Google?
  • Search Engine Advertising (SEA)
  • Social Media Marketing
  • E-Mail & Newsletter Marketing
  • Bloggen & Content Marketing

Besser werden

  • Erfolgskontrolle & Optimierung

Plus

  • geschlossene Facebook Gruppe zum Austausch
  • Online Coachings zu den 3 großen Themenblöcken
  • Businessplan-Vorlage
  • Kalkulationsvorlage Umsatz und Ertrag
  • Datenschutzschulung mit Zertifikat bei einem TÜV-zertifizierten Datenschutzbeauftragten
  • ca. 60 Links zu hilfreichen kostenlosen und kostengünstigen Tools aus den Bereichen Suchmaschinenoptimierung, Seitenleistung, Social Media, Newsletterprogrammen, Bilderquellen, Texten, etc.

Preis 850,- €

zzgl. landesübliche MWSt.

 

iphone vodafone einkäufer

Was Vodafone von einem Einkäufer und einem kleinen Sonnenstudio lernen kann

Herr M ist Einkäufer in einem in Bremen ansässigen internationalen Unternehmen. Seit geraumer Zeit beschäftigt er sich mit dem Verkaufen, weil er zum einen genau weiß, dass dies seine „Gegenseite“ ist, die versucht, ihn zu überlisten und zum anderen muss auch er verkaufen: nämlich Preisgrenzen bei seinen Wunschlieferanten. Außerdem ist es ja nie ein Fehler, wenn man weiß, wie andere Menschen funktionieren. Weiterlesen

Social Media

Nicht verkaufen auf Social Media? Wie geht das?

Letzte Woche habe ich bei einem Kunden eine Veranstaltung begleitet. So kam ich ins Gespräch mit einem sympathischen Herren, der dort zu Gast war. Er selbst hat ein Traditionsunternehmen für Berufsbekleidung und möchte derzeit nicht wachsen. Ergo lautete seine erstmal logische These: Social Media ist nichts für ihn. Da würden ja nur noch mehr potenzielle Kunden auf ihn aufmerksam. Ist das so oder kann man auch in den Social Media steuern, was man damit erreichen will…?

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Digitalisierung schulen

Mitarbeiter schulen in digitalen Zeiten

Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom im November 2017 befürchten etwa 1/4 der deutschen Unternehmen, dass die Digitalisierung auf Dauer ihre Existenz bedroht. Etwa 3,4 Millionen Arbeitsplätze könnten nach einer Hochrechnung unter 500 befragten Unternehmen bis 2022 direkt davon betroffen sein. Fast 1/3 der Unternehmen zieht deshalb sogar in Betracht, sich bereits vorab zu verkleinern.

Und tatsächlich hat die Digitalisierung bereits ganze Berufsbilder verändert, siehe den KFZ-Mechatroniker. Einst schwang er als Mechaniker den Schraubenschlüssel, heute das elektronische Auslesegerät zur Fehlersuche. Etwa die Hälfte unserer aktuell 330 Ausbildungsberufe ist zumindest in ihrer Erscheinungsform bedroht. Weiterlesen

Mehrwert Marketing

Dieses kleine bisschen Mehrwert

Aus der Perspektive als Anbieter

Wenn ich Internetseiten für meine Kunden mit Leben fülle und diese dann auch manchmal mit ihren Seiten umziehen wollen, helfe ich ihnen dabei, bzw. ich mache das für sie. Warum? Weil ich mir keinen Zacken dabei aus der Krone breche, sie sich meistens selber nicht damit auskennen, viele kleinere Firmen keinen IT’ler im Betrieb haben und es ihnen egal ist, ob ich dafür ein paar Stunden extra berechne. Hauptsache diese Sorge ist vom Tisch. Die Kunden müssen sich nämlich keinen Dienstleister suchen. Das spart ihnen Zeit und Nerven – und natürlich auch Geld. Ich fasse zusammen: ich kann es und habe für komplizierte Fälle einen IT’ler im Haus. Also mache ich das, mir tut es nicht weiter weh. Und noch dazu habe ich Freude daran. Unterm Strich geht es aber um viel mehr. Weiterlesen